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Steirisches Vulkanland

Kleine Fischkunde ( Quelle: HIKI )

 

Aal
Anguilla (L.)


Merkmale: Schlangenförmiger Körper, durchgehender Flossensaum von Rücken bis Bauch. 2 kleine Brustflossen. Bauchflossen fehlen. Winzige, ovale Schuppen fast unsichtbar in die Haut eingebettet.
Größe: Maximal 1,50 m und ca. 6 kg, Durchschnitt 0,5 bis 2 kg.
Gewässer: Wandert als Jungfisch (Glasaal) vom Meer aus in alle Flusssysteme und Seen ein. Überwindet dabei auch schwierige Hindernisse und dringt selbst in kleinste Gewässer vor. Bevorzugt warmes Wasser, weichen Grund und dichten Pflanzenbewuchs, hauptsächlich Brassenregion und Flachlandseen. Durch Besatz aber auch bis Alpenvorland.
Standort: Im ruhigen Wasser zwischen den Pflanzen, auf Überschwemmungsflächen, vor Schilfkanten, in ruhigen Buchten.
Beute: Würmer, Insekten und ihre Larven, Fischlaich und Jungfische, Krebse. Gern zählen aber auch tote Kleinfische zu seiner Beute.
Laichzeit: Im Gegensatz zu anderen Süßwasserfischen laichen alle Aale im offenen Meer.
Saison: Frühling bis Herbst. Im Winter Ruhephase. Günstig: Sommernächte.
Fangzeiten: Nachtaktiv - hält sich tagsüber verborgen. Ab Abenddämmerung bis morgens auf Beutesuche. Günstig: schwüles Wetter, warme Abende.

 

 

Äsche
Thymallus (L.)


Merkmale: Regelmäßige Schuppenreihen, schwarze Punkte auf vorderer Körperhälfte. Spitzes "Mündchen", exotische, tropfenförmige Pupillen. Hohe, lange Rückenfahne mit gelblich-grauer bis violetter Färbung und rötlichen Punkten. Fettflosse vor der Schwanzwurzel.
Größe: Maximal 60 cm und ca. 3 kg, Durchschnitt 0,5 bis 1,5 kg.
Gewässer: Leitfisch der Äschenregion. Liebt sauberes Wasser in größeren, kühlen, schnellfließenden Flüssen mit kiesigem bis sandigem Grund. Lebt standorttreu in kleinen Verbänden.
Standort: Die Äsche ist fast nur in klaren, kühlen, strömenden Gewässern zu finden, wo sie in ruhig fließenden tiefen Stellen steht oder in der Gegenströmung in mittlerer Wassertiefe.
Beute: Planktonkrebse, Insektenlarven, Flohkrebse, Würmer und Schnecken. Steigt auch nach Insekten an die Oberfläche.
Laichzeit: März bis Mai.
Saison: Mai bis Spätherbst.
Fangzeiten: Wird morgens mit zunehmender Wärme aktiv. Mittagsstunden und Hochwasser eher ungünstig, ab Nachmittag wieder aktiv. Günstig: trübe bis regnerische Sommertage und Abendstunden im Sommer.

 

 

Bachsaibling
Salvelinus fontinalis (Mitch.)



Durchschnittsgröße: 20-45 cm, bei einem Gewicht von 0,25-1 kg. In Nordamerika, woher der Bachsaibling stammt, soll er bei entsprechender Länge bis 5 kg schwer werden.
Kennzeichnung: Einer der farbprächtigsten Süßwasserfische. Rücken dunkel braungrün mit helleren grünen Marmorierung, Seiten mit gelben und roten Punkten, Bauch schmutzig organgerot; Fettflosse. Vorderrand der Bauch- und Afterflossen weiß und schwarz gesäumt, beim Seesaibling nur weiß gesäumt.
Allgemeines: Der Bachsaibling lebt bei uns fast nur in kalten, schnell fließenden Bächen und ist im obersten Quellgebiet anzutreffen.
Fang: Man fängt den Bachsaibling mit der Flugangel mit trockener oder nasser Fliege, mit der Spinnangel mit kleinen Spinnen und Wobblern oder mit künstlichen und natürlichen Insekten an der Treibschnur. In kleinsten Gräben, die weder Flug- noch Spinnangel zulassen, auch mit Wurmköder.
Laichzeit: Oktober - März
Hauptfangzeit: April - September

 

 

Barbe
Barbus (L.)

Merkmale: Körper torpedoförmig und langgestreckt. Rücken nur mäßig gewölbt. Rücken graugrün mit helleren Seiten, Bauch silbrig. Dicke, wulstige Lippen am stark unterständigen Maul. Auffällig: die vier kräftigen Barteln.
Größe: Maximal bis 90 cm und ca. 7 kg, Durchschnitt 1 bis 3 kg.
Gewässer: Leitfisch der Barbenregion, Bewohnt mäßig kühle Gewässer in den schneller fließenden Strecken mit Sand- oder Kiesboden und beansprucht sauberes Wasser.
Standorte: Typischer Grundbewohner (Körperform, Maulstand!). Steht tagsüber auch in Gruppen über Kies- oder Sandflächen in Bodenvertiefungen, zwischen Krautwedeln, hinter Steinen und auch in scharfer Strömung.
Beute: Planktonkrebse, Insekten und ihre Larven, Würmer, Käfer, Algen, Krebse nach der Häutung.
Laichzeit: Mai bis Juni.
Saison: Juli bis Herbst. Günstig: Spätsommer.
Fangzeiten: Tagsüber im Freiwasser, Abend und nachts auch in Ufernähe.

 

 

Barsch
Perca fluviatilis (L.)

Merkmale: Färbung grünlich-silbern mit dunklen, senkrechten Streifen, Bauch- und Afterflossen meist gelb-rot. Zwei getrennte Rückenflossen, vordere mit schwarzem Fleck. Kiemendeckel und vordere Rückenflosse mit gefährlich spitzem Dorn. Sehr weit öffnendes Raubfischmaul.
Größe: Maximal bis 60 cm und ca. 3,5 kg, Durchschnitt 0,25 bis 1 kg.
Gewässer: Extrem anpassungsfähig - lebt zahlreich fast in allen Binnengewässern Europas. Alle Seenarten werden ebenso besiedelt wie die Flüsse in allen Regionen bis in die Äschenregion hinein. Bevorzugt sauberes Wasser.
Standorte: Als "Krautbarsch" in der Uferzone, als "Jadgbarsch" im Freiwasser - speziell unter den Barschbergen. Meidet dabei die starke Strömung und bevorzugt ruhigere Abschnitte.
Beute: Jüngere Barsche nehmen Kleintiere aller Art. Im Rudel jagen sie als typische Räuber Fischbrut und später kleinere Fische und Krebse.
Laichzeit: April-Mai.
Saison: Im Prinzip ganzjährig, besonders günstig Frühsommer bis Herbst.
Fangzeiten: Sommer eher morgens und abends, an kühleren Tagen mittags. Prinzipiell aber zu allen Tages- und Nachtstunden möglich.

 

 

Brassen
Abramis brama (L.)


Merkmale: Sehr hochrückig und fast flache Körperscheibe. Farbe silbrig-grau bis dunkelgold-bräunlich. Das eher kleine Maul rüsselartig vorstülpend. Rückenflosse weit hinter den Bauchflossen. Lange, stark konkav gewölbte Afterflosse. Schwanzflosse tief gegabelt.
Größe: Maximal bis 90 cm und 10 kg, Durchschnitt 1 bis 3 kg.
Gewässer: Leitfisch der Brassenregion. Bewohnt mäßig fließende Flüsse, Altarme und Kanäle und warme, nährstoffreiche Flachlandseen mit schlammigem Grund. Sehr häufig in Stauseen und Baggerseen.
Standort: In tieferen Abschnitten ihrer Gewässer - z.B. hinter Scharkanten. An Einmündungen von Zuflüssen. Nicht in scharfer Strömung, sondern im Ruhigwasser hinter Kurven, in Buchten o.ä. nachts auch in Ufernähe.
Beute: Zuckmücken- und andere Larven, Tubifex und Kleinkrebse.
Laichzeit: Mai bis Juni.
Saison: Prinzipiell das ganze Jahr. Günstig die warmen Monate nach der Laichzeit. Spätherbst auch an milden Tagen.
Fangzeiten: Morgens und nachmittags bis abends. Nachts auch einzelne, größere Exemplare.

 

 

Döbel (Aitel)
Leuciscus cephalus (L.)



Durchschnittsgröße: 30 - 40 cm, bei einem Gewicht bis zu 1 kg. Maximalgröße 70 cm und 5 kg.
Kennzeichnung: Rücken dunkel braun-grün, Seiten silber, gelblich glänzend, Bauch gelblich-weiß; langgestreckter, fast drehrunder Körper mit groben, schwarz umrandeten Schuppen.
Allgemeines: Der Döbel lebt vorzugsweise in fließenden Gewässern, weniger in Seen. Im Sommer steht er meistens an der Oberfläche, im Winter in der Tiefe.
Fang: Man fängt der Döbel mit leichter Grundangel mit oder ohne Floß und kleinen Fischer, Fröschen, Würmern, Käse, Brot und Obst als Köder, ferner mit der Flugangel mit trockenen oder nassen Fliegen oder mit der Spinnangel mit Blinkern, Wobblern und fliegenden Löffeln und schließen auch mit der Treibschnur mit großen Insekten. - Sehr guter Köderfisch auf Hechte.
Laichzeit: April - Juni
Hauptfangzeit: Mai - August

 

 

Hasel
Leuciscus leuciscus (L.)



Durchschnittsgröße: 20 - 25 cm, bei einem Gewicht von 250 g. Maximalgröße 30 -40 cm und über 500 g.
Kennzeichnung: Rücken schwarz-blau, Seiten silberglänzend, Bauch weiß; Rücken- und Schwanzflosse grau, Brust-, Bauch- und Afterflosse gelblich-orange.
Allgemeines: Der Hasel lebt fast nur in fließenden Gewässern, wo er in Schwärmen an der Oberfläche steht. Seine Nahung beseht aus Insekten, Würmern und Kleintieren.
Fang: Man fängt den Hasel mit der Flugangel mit kleinen trockenen Fliegen oder mit kleinen trockenen Fliegen oder mit leichter Floßangel mit feinster Schnur und kleinem Haken und kleinen Rotwürmern, Maden, Insekten und Teig als Köder. Der Hasel beißt auch im Winter.
Laichzeit: März - Mai
Hauptfangzeit: Juni - Oktober

 

 

Hecht
Esox lucius (L.)

Merkmale: Langgestreckter Körper mit langem Kopf und langer und breiter Maulspalte mit typischem Raubfischgebiss. Farbe grün mit unregelmäßigen Streifen und Flecken. Unverkennbar After- und Rückenflosse: stark abgerundet und dicht vor der Schwanzwurzel.
Größe: Maximal 1,50 m und knapp 30 kg, Durchschnitt 2 bis 5 kg.
Gewässer: Alle sauberen, klaren Seen und Flüsse. Zieht auch bis in die Forellenregion, wo er nicht gerne gesehen wird, da er sich dort von Forellen und Äschen ernährt!
Standort: Bezieht standorttreu Unterstände wie abgebrochene Bäume, Uferhöhlen, Gumpen und Vorsprünge in Buchten. Bevorzugt Standplätze in Ufernähe als Schutz vor der Strömung. Häufig auch in Altarmen und im Stauwasser von Wehren.
Beute: Alle erreichbaren Fische außer hochrückige Arten wie Brassen und Karpfen. Ausgewachsen auch Wasservögel und Kleinsäugetiere.
Laichzeit: Februar bis April.
Saison: Frühsommer bis Winter. Günstig: Herbst, wenn die Pflanzen sterben und die Futterfische sich in tiefes Wasser zurückziehen.
Fangzeiten: Im Sommer bei Morgen- und Abenddämmerung und bedeckte oder regnerische Tage. Im Winter mittags. Nachts ungünstig.

 

 

Huchen
Hucho hucho (L.)



Durchschnittsgröße: 80 - 100 cm, bei einem Gewicht von 5 - 10 kg. Maximalgröße 180 cm und bis 50 kg.
Kennzeichnung: Langgestreckter, fast drehrunder Körper; Rücken dunkel bräunlich-violett, Seiten heller mit violett - bis kupferfarbenem Schimmer, Bauch silbrig-weiß, Rücken und Seiten mit vielen, meist kleinen schwarzen Flecken; Fettflosse
Allgemeines: Der Huche lebt nur in der Donau und einigen Nebenflüssen. Seine Standplätze sind tiefe Gumpen, hinter großen Steinen und Ufererhöhungen.
Fang: Da mit der Flugangel fast nur kleinere Huchen zu erbeuten sind, wird nur die Spinnenangel als Fanggerät benutzt. Kräftige Rute, starke Schnur und Stahlvorfach sind vonnöten. Als Köder eignen sich tote Fische am System, große Spinner, Löffel und dunkle Woobler, Huchenzopf.
Laichzeit: März - April
Hauptfangzeit: Oktober - Februar

 

 

Karausche
Carassius carassius (L.)

Merkmale: Körperform gedrungen und rundlich mit hochgewölbtem Rücken und runder Bauchlinie. Ähnelt einem zu kurzen Schuppenkarpfen hat aber im Unterschied zum Karpfen keine Barteln. Färbung der großen Schuppen in einem warmen Bronzeton bis hin zu sattem Gold. Typisch für Jungfische der schwarze Fleck auf der Schwanzwurzel. Auffallend die hohe, bis an die Schwanzwurzel gezogene Rückenflosse.
Größe: Maximal bis 50 cm und 2,5 kg, Durchschnitt 0,5 bis 1,5 kg.
Gewässer: Liebt besonders das trübe, warme Wasser kleiner, flacher Gewässer mit dichtem Pflanzenbestand und möglichst geringer Strömung. Ist dabei äußerst unempfindlich gegen Wasserverschmutzung und Sauerstoffmangel und findet sich so selbst in den kleinsten Dorftümpeln und Parkweihern zurecht, solange es ausreichend Insekten, ihre Larven und pflanzliches Plankton für die Ernährung gibt.
Standort: Lebt in kleinen Gruppen verborgen und unsichtbar zwischen den Wasserpflanzen der Uferzone in Bodennähe, um grelles Licht zu vermeiden. Bei der Nahrungssuche verlässt die Gruppe gelegentlich den Pflanzengürtel, wobei die leuchtenden Schuppen dann im Sonnenlicht schimmern und sich die Fische so auch beobachten lassen.
Beute: Insekten, Larven aber auch pflanzliches Plankton.
Laichzeit: Mai bis Juni.

 

 

Karpfen
Cyprinus carpio (L.)

Merkmale: Hochrückig, mit gestreckten seitlich etwas abgeflachtem Körper. 33 bis 40 Seitenlinienschuppen und dreireihige Schlundzähne. Das wohl markanteste Merkmal sind die zwei langen und die zwei kürzeren Bartfäden.
Größe: Maximal 1,20 m und 35 kg, Durchschnitt 2,5 bis 10 kg.
Gewässer: Warme Gewässer der Brassenregion und Flachlandseen mit schlammigem Grund und starkem Vorkommen an Mückenlarven.
Standort: Bevorzugt in Bodennähe. In Seen an oder in der Ufervegetation. In Flüssen in ruhigen Buchten und Altarmen, im Stauwasser über Wehren, Staumauern oder Schleusen. Im Frühsommer auch an der Oberfläche. Abends und nachts auch in direkter Ufernähe.
Beute: Zuckmückenlarven, Fliegenlarven und anderes Kleingetier.
Laichzeit: Mai bis Juni.
Saison: Günstig: Frühling und Herbst. Winter schwierig.
Fangzeiten: Zu allen Tageszeiten möglich, aber in verschiedenen Gewässern unterschiedlich: es gibt reine "Tagesgewässer", während er in anderen Gewässern eher nachts beißt.

 

 

Laube
Alburnus alburnus (L.)



Durchschnittsgröße: 10 - 15 cm, Maximallänge 25 cm.
Kennzeichnung: Langgestreckter, seitlich abgeflachter Körper. Rücken grün-blau bis grün - grau, Seiten silbern. Oberständiges Maul. Ähnelt dem Hasel, die Schwanzflosse der Laube ist jedoch länger. Männchen mit Laichausschlag.
Allgemeines: Die Laube oder Ukelei lebt als Schwarmfisch in der Oberflächenregion fast aller stehenden und langsam fließenden Gewässern. Die Nahrung beseht hauptsächlich aus Plankton, Insektenlarven und auf dem Wasser treibenden Insekten.
Fang: Sie wird mit kleinsten Wasserkugel oder der Floßangel gefangen. Leichte Ruten, feinste Schnüre und Haken der Größe 14 bis 158 finden Verwendung. Als Köder eignen sich Käse Hanfkörner, Brot, Maden oder auch die künstliche Fliege. Im Sommer beißen die Lauben an der Oberfläche, im Winter an tieferen Stellen. Guter Köderfisch besonders für Rapfen (Schied).
Laichzeit: April - Juni
Hauptfangzeit: März - August

 

 

Nase
Chondrostoma nasus (L.)


Durchschnittsgröße: 25 - 40 cm, bei einem Gewicht von 0,25 - 1 kg. Maximalgröße 50 cm und 1,5 kg.
Kennzeichnung: Rücken graugrün bis bräunlich, Seiten heller mit Silberglanz Bauch weiß; vorspringende Schnauze, unterständiges Maul mit hornigen Lippenrändern ("Schweinemaul").
Allgemeines: Die Nase lebt fast nur in fließenden Gewässern, wo sie den Grund nach Kleintieren durchwühlt und den Algenbewuchs der Steine abnagt.
Fang: Die Nase fängt man mit leichter Floßangel oder Grundangel mit Laufblei. Als Köder verwendet man kleine Würmer, Maden, Insekten, Käse, Brot und Teig. Der Köder muss auf dem Grund liegen. Die Nase beißt auch im Winter bei nicht zu großer Kälte.
Laichzeit: April - Mai
Hauptfangzeit: Juni - Oktober

 

 

Plötze (Rotauge)
Rutilus rutilus (L.)


Merkmale: Leicht hochrückiger Körper, Bauchlinie gerundet. Kleines, endständiges Maul. Iris rot - daher der Name "Rotauge". Färbung silber. Rückenflosse direkt über der Bauchflosse angesetzt.
Größe: Maximal 40 cm und 2kg, Durchschnitt 250 bis 750 g.
Gewässer: In Flüssen (außer Forellenregion), Kanälen und Flachlandseen. Eher wärmeres, nährstoffreiches Wasser, aber sehr anpassungsfähig!
Standort: Bodennah in der Nähe von Krautbetten und an den Scharkanten. Morgens und abends nahe der Ufervegetation, tagsüber eher fern dem Ufer im Freiwasser. Unterhalb von Schleusen aktiv auf Nahrungssuche. Meidet die stärkere Strömung und bleibt im Ruhigwasser.
Beute: Lebt von Kleintieren wie Planktonkrebsen, Insektenlarven, Würmern und Schnecken. Manchmal stundenlang an der Oberfläche auf der Suche nach Anflugnahrung.
Laichzeit: April bis Mai.
Saison: Von den ersten warmen Tagen des Jahres bis Winterbeginn.
Fangzeiten: Günstig: Morgen und Abend. Prinzipiell aber ganztägig Erfolg möglich. Nachts eher ungünstig.

 

 

Regenbogenforelle
Oncorhynchus mykiss (Wal.)

Merkmale: Fettflosse auf der Schwanzwurzel. Spindelförmig und großes Maul. Rücken blau-grau, Seiten rötlich-violett schimmernd mit vielen schwarzen Flecken, Bauch silbern.
Größe: Maximal 1,30 m und 15 kg, Durchschnitt 1 bis 5 kg.
Gewässer: Saubere Gewässer der Forellenregion und der Vorgebirgsseen, aber auch in tiefer liegenden Strecken.
Standort: Die Regenbogenforelle lebt in fließenden Gewässern, aber auch in Seen und Teichen. Sie ist unempfindlicher als die Bachforelle und verträgt daher auch wärmeres und trüberes und saustoffärmeres Wasser.
Beute: Insekten und ihre Larven und anderes Kleingetier.
Laichzeit: Januar bis Mai
Saison: Frühjahr bis Spätsommer.
Fangzeiten: Frühjahr warme Tage, Sommer morgens und abends, bedeckte Tage und warmes, regnerisches Wetter.

 

 

Rotfeder
Scardinius erythrophthalmus (L.)


Merkmale: Körperbau wie Plötze, aber der Bauch zwischen Bauchflossen und Afterflosse kantig-scharf gekielt. Schuppen mit leuchtendem Goldglanz, alle Flossen leuchtend rot. Das kleine Maul oberständig. Rückenflosse deutlich hinter den Bauchflossen angesetzt.
Größe: Maximal bis 45 cm und 2 kg, Durchschnitt 250 bis 500 g.
Gewässer: Verbreitung wie Plötze in den Flachlandseen und den Flüssen der Barben- und Brassenregion in Strecken mit nicht zu kaltem Wasser und gemächlicher Strömung. Günstig: kleine Gewässer mit reichlich Kraut und einer weichen, nährstoffreichen Bodenschicht.
Standort: Schwarmfisch in der Vegetation in Ufernähe und in ruhigen Buchten. Häufig als Plötze unter der Oberfläche, wo sie auf Anflugnahrung lauert. Häufig am Grund, um Larven und kleine Wassertiere, Algen und pflanzliches Plankton aufzusammeln. Im Winter wie alle Weißfische in tiefem Wasser.
Beute: Larven, Wassertiere, Algen, Insekten und Plankton.
Laichzeit: April bis Juni.
Saison: Sommer und Herbst gut, Winter mäßig, Frühjahr ungünstig.
Fangzeiten: Warme Sonnentage morgens und abends. Bedeckter Himmel auch tagsüber. Warmer Regen günstig. Kalte Monate in den Mittagsstunden.

 

 

Schleie
Tinca tinca (L.)

Merkmale: Kräftig gebauter Körper mit hohem Schwanzstiel. Färbung dunkelgrün-bräunlich mit goldenem Schimmer. Alle Flossen stark gerundet und dunkel gefärbt. Dicke, volle Lippen und 2 kurze Barteln.
Größe: Maximal 70 cm und 6 kg, Durchschnitt 0,5 bis 2 kg.
Gewässer: Liebt das warme Wasser pflanzenreicher bis verkrauteter Seen und mäßig fließender Gewässer (Altarme, ruhige Buchten) mit schlammigem Grund.
Standort: Lebt äußerst unauffällig in der Ufervegetation zwischen Schilf, Seerosenstengeln oder Krautbetten. Häufig lebt sie das Jahr über völlig unbemerkt in kleinen Gruppen - nur in der Laichzeit verrät sie mit ihrem fesselnden Liebesspiel nur zentimeterweit vom Ufer entfernt ihre Gegenwart.
Beute: Muscheln und Schnecken, die von Pflanzenstengeln abgeweidet werden. Insektenlarven. Aber auch Algen und Pflanzenreste.
Laichzeit: Mai bis Juli.
Saison: Besonders günstig: Frühjahr in der ersten Wärmeperiode. Sommer und Herbst eher mäßig.
Fangzeiten: Meidet Helligkeit und wird nur bei gedämpftem Licht aktiv (stark bedeckter Himmel, Morgen- oder Abenddämmerung).

 

 

Wels (Waller)
Silurus glanis (L.)


Durchschnittsgröße: 1 - 2 m, Höchstlänge bis 3 m, bei einem Gewicht bis zu 200 kg.
Kennzeichnung: Rücken dunkelgrün, braun, auch schwärzlich, meist marmoriert, Bauchseite schmutzig weißlich; Rückenflosse sehr klein, Afterflosse sehr lang; flacher Kopf, großes Maul, 2 lange Bartfäden an der Oberlippe, 4 kurze Bartfäden an der Unterlippe.
Allgemeines: Der Wels ist ein großer Raubfisch, der auf alles Jagd macht, was er bewältigen kann: Fische, Frösche, Krebse, Wasservögel und kleine Säugetiere. Er lebt in Seen und Flüssen, wo er sich meistens in der Tiefe in Höhlen und anderen Unterständen aufhält. An trüben, windstillen, gewitterschwülen Abenden raubt er auch in der flachen Uferregion.
Fang: Der Wels wird mit der Spinn- und Schleppangel gefangen, aber auch mit der Grundangel, beködert mit totem Köderfisch, Tauwurmbündel oder Innereien. Bei der zu erwartenden Größe des Fanges sollte ausreichend starkes Geschirr und Stahlvorfach benutzt werden, denn der Wels wehrt sich im Drill beachtlich.
Laichzeit: Mai - Juni
Hauptfangzeit: Juni - August

 

 

Zander
Stizostedion lucioperca (L.)

Merkmale: Langestreckter Körper mit spitzem Kopf und typischem Raubfischgebiss. Weniger hochrückig als der Barsch. 2 getrennte Rückenflossen - die vordere mit harten Stachelstrahlen. Keine Dornen an den Kiemendeckeln. Die Augen auffallend starr und leuchtend gelb.
Größe: Maximal 1,30 m und 20 kg, Durchschnitt 2 bis 5 kg.
Gewässer: Bevorzugt große Gewässer mit trübem, nicht zu kaltem Wasser: tiefe, breite Flüsse und große Seen mit festem Grund.
Standort: Tagsüber meist im tieferen Wasser am Gewässergrund. Im Fließwasser gerne an Mündungsspitzen oder Buhenköpfen. Dabei fast immer im offenen Freiwasser - im Gegensatz zum Hecht liebt er keine Unterstände. Bei gedämpftem Licht wird er aktiv und zieht dann auch in höhere Wasserschichten bis unter die Oberfläche.
Beute: Kleinere Fische wie Ukelei, Rotfeder, Plötze, Barsch.
Laichzeit: April bis Juni.
Saison: Spätsommer bis Wintereinbruch.
Fangzeiten: Am günstigsten bei schlechter Sicht: Morgen- oder Abenddämmerung, Nebel, bedeckter Himmel, aber auch bei stark gekräuselter Wasseroberfläche und entsprechender Windstärke.

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